Was Führungskräfte von Marcel Koller lernen können

Der Teamchef Marcel Koller hat die österreichische Fußballnationalmannschaft 2011 übernommen. Damals war Österreich auf Platz 77 der FIFA Weltrangliste. Heute gehört das Team zu den Top 10 der Welt.

Marcel Koller und sein Erfolg
Dieser Erfolg hat viele Faktoren, die mit Marcel Koller zu tun haben. Sein respektvoller Umgang mit den Spielern, sein strategisches Denken und sein taktisches Geschick. Von ihm können Führungskräfte sich sehr viel abschauen.

Marcel Koller setzt auf Mentaltraining
Marcel Koller setzt aber auch seit 2012 auf Mentaltraining. Unter seinen Vorgängern hieß es dazu noch: kein Bedarf, kein Interesse. Auch viele Manager in Unternehmen denken ähnlich, meinen klassische Führungs- und Verkaufstrainings seien ausreichend.

Koller zum Mentalen: „Vieles beginnt im Kopf. Unsere Bewegungen, alles was wir tun, ist ein Impuls vom Kopf her. Ich denke, dass man im Fußball noch ein bisschen stiefmütterlich mit dem Ganzen umgeht“.

Mentaltraining ist dabei auch für ihn kein Wunderwerkzeug, das über Nacht alles besser macht. Dazu Koller:“Positive Folgen können nicht wie Hokuspokus kommen. Es braucht Zeit, bis es wirkt.“

In diesem Sinne wünscht das Institut für mentale Erfolgsstrategien schon jetzt dem ÖFB Team ein starkes 2016, und eine erfolgreiche Europameisterschaft in Frankreich.

Quelle: Laola 21.02.2012

Foto: © VRD, weitere Infos zum Institut für mentale Erfolgsstrategien: www.ifmes.at