Erfolgshebel in unserem Gehirn

„Gebt mir einen festen Punkt und einen genügend langen Hebel, und ich werde die Erde aus den Angeln heben“, sagte einst Archimedes nach Entdeckung des Hebelgesetzes. In unserem Gehirn gibt es ebenfalls wichtige Punkte für Erfolgshebel.

Das Hebelgesetz
Wir kennen es aus der Schulzeit: Kraft mal Kraftarm = Last x Lastarm. Denken wir zum Beispiel an Ruderer. Sie setzen große Kraft am kurzen Ende an, um einen weiten Weg am langen Ende des Ruders zurück zu legen. Ein kurzer Hebel gibt Speed. Es geht aber auch umgekehrt: wir können einen weiteren Weg zurücklegen, um eine schwere Last beinahe mühelos zu heben. Ein langer Hebel gibt Stärke.

Hebel in unserem Gehirn
Unser Gehirn funktioniert nach ähnlichem Prinzip. Wir müssen am richtigen Punkt mit dem richtigen Hebel ansetzen; wie das geht, dazu hat die moderne Hirnforschung wichtige Erkenntnisse geliefert. Einfache Beispiele für solche Punkte (Hirnregionen) und deren Hebelwirkung finden Sie hier:

  • Amygdala: blockierende Emotionen entstressen
  • Basalganglien: Gewohnheiten verändern
  • Stirnhirn: Glaubenssätze umschreiben

Zu jedem Punkt und zu jeder Hebelwirkung gibt es den richtigen Hebel, d.h. die richtige mentale Technik. Wie beim Hebelgesetz entscheiden Kraft (Emotion) und Last (Ausdauer, Wiederholung). Im Rahmen seiner Forschungsarbeit hat der Neurobiologe Dr. Marcus Täuber solche Erfolgshebel identifiziert.

Foto: © fotolia, audrey_bergy; weitere Infos zu Veranstaltungen des Instituts für mentale Erfolgsstrategien: www.ifmes.at/akademie